Wie in Zukunft leben und arbeiten? Entwürfe und Perspektiven für mehr Lebensqualität

Wie steht es um die Zukunft der klassischen Erwerbsarbeit? Unter diesem Titel findet am 24. und 25. Mai der erste ForumCampus des Forum für Entwerfen e.v. in Kooperation mit der Hochschule Mannheim Fakultät Gestaltung im TECHNOSEUM Mannheim statt.

Ja, es gibt sie noch. Leider jedoch immer öfter zu Konditionen, die den Lebensunterhalt nicht decken. Geschweige denn, dass sie zufrieden stellt oder sinnvoll erscheint. Zeit-, Leistungsdruck und die Angst, die Existenzgrundlage zu verlieren, ¬≠kommen hinzu. Viele -andere haben ihre Arbeit verloren oder finden keine, sehen wenig Chancen, für sich eine Perspektive zu entwickeln. Gibt es Alternativen?

Wie werden sich Arbeits- und Kooperationsformen in Zukunft entwickeln? Welche Rolle können Entwerfer, Planer, Gestalter, Architekten und Designer in diesem -dynamischen Prozess spielen? Welche Möglichkeiten haben wir als Bürger gemeinsam einzugreifen? Neue Wege zu gehen, Dinge auszuprobieren? Wie definiert sich heute Lebensqualität?

Referenten der zweitägigen Veranstaltung werden u.a. sein: Prof. Götz Werner mit einem Vortrag zum bedingungslosen Grundeinkommen. Oder Prof. Dr. Frithjof Bergmann mit Arbeit, die wir wirklich, -wirklich -wollen - New Work - New Culture, der aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen aus den USA berichten wird. Am Freitag abend gibt es außerdem ein einstündiges Konzert der Kölner Formation WARUM ERST JETZT mit ihrem Programm WAS MEIN LEBEN REICHER MACHT. Thematisch eingebettet ist die Veranstaltung in die vom 2.2 bis 25.8.2013 laufende Ausstellung des TECHNOSEUMS Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 bis 2013. Die Teilnahme am ForumCampus ist kostenfrei.

Zum ersten Mal arbeitet die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim bei dieser Veranstaltung aufgrund gemeinsamer Interessen mit dem Forum für Entwerfen e.V. zusammen. Das Forum fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Design sowie aller an der nachhaltigenEntwicklung und Gestaltung unserer Umwelt Interessierten. Als Initiative für gebrauchsorientierte Gestaltung und gestaltungsrelevante Wissenschaften möchte es dazu beitragen, dass Design nicht nur als Schöner Schein, sondern als funktionsgerechter und nutzerorientierter Teil unserer Alltagskultur verstanden wird.

ForumCampus_Folder_12_04_13.pdf



Liebe Typografinnen und Typografen, liebe Freunde, liebe Kollegen,

die Reise nach Leipzig hat sich entwickelt. Es gibt mehr Termine, wir brauchen einen zweiten Tag hier der Plan:

Donnerstag, 29.11.2012, Dresden
Wir starten um 14:30 Uhr in der kleinen, aber feinen Offizin Haag-Drugulin, die ausschließlich im Bleisatz und Buchdruck arbeitet. Die Vorführung wird ca. 2 Stunden dauern, es gibt einen kleinen Imbiss.
Anschließend ist ein Besuch der Frauenkirche und des Striezelmarktes möglich. Den Abend verbringen wir gemeinsam mit Dresdner KollegInnen nach Bedarf bei Abendessen und/oder Umtrunk.

Freitag, 30.11.2012 - es geht nach Leipzig
Wir treffen uns um 13:00 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek. Dort besichtigen wir den Nachlass von Jan Tschichold. Für diese Besichtigung sind 2 bis 3 Stunden veranschlagt. Im Anschluss werden wir durch die Bibliothek geführt. Den Abend verbringen wir gemeinsam mit Leipziger KollegInnen nach Bedarf bei Abendessen und/oder Umtrunk.

Samstag, den 1.12.2012, 11:00 Uhr, Leipzig
Besuch des Buch und Schriftmuseums in der Deutschen Nationalbibliothek mit Führung durch die ständige Ausstellung, Dauer ca. 2 Stunden.

Übernachtungen und Fahrten organisiert jeder selbst.
Ebenso trägt jeder die Kosten dafür selbst - auch für Verpflegung.
Kosten für die Führungen und Besuche fallen nicht an.


Wer teilnehmen möchte, melde sich bitte per Email bis zum 12.11.2012 unter mail@forum-typografie.de an.

Wer nicht an allen Terminen teilnehmen will, nenne im Mail bitte die gewünschten Termine.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 bis 25 Personen beschränkt.

Der Nachlass Jan Tschicholds besteht aus 176 Kisten, die wir nicht alle sehen können. Spezielle Wünsche an die Besichtigung nehmen wir gerne entgegen und versuchen sie zu verwirklichen.